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Reef Safe – Sonnenschutz, der dem Meer nicht schadet

 

© Rido AdobeStock 339934924
Die Meere leiden unter immer mehr Mikroplastik und anderen Schadstoffen; die wichtigen Korallenriffe sind gefährdet oder beginnen bereits abzusterben. An diesem Problem ist der Mensch nicht ganz unbeteiligt. Ein anderes Problem, vor allem im Sommerurlaub, ist die Gefahr von Sonnenbrand. Der richtige und ausreichende Sonnenschutz ist also wichtig, denn Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm, sondern auch sehr gefährlich. In Sonnenschutzmitteln sind aber häufig Stoffe enthalten, die beim Baden ins Meer gelangen und dort Schäden anrichten. Vor allem die ohnehin bereits bedrohten Korallen leiden unter großen Mengen Sonnenschutzmitteln, die in jeder Urlaubssaison im Meer landen. Die Menge an Sonnenschutz, die man selbst in einem Urlaub beim Baden im Wasser "verliert", mag einem zunächst nicht viel vorkommen. Bei der Gesamtmenge von Touristen sammelt sich jedoch so einiges an. Inzwischen wurde festgestellt, dass insgesamt Tausende von Tonnen Sonnenschutzmittel jedes Jahr im Meer landen. Dass die Mikroorganismen im Meer bei so großen Mengen unter der Belastung leiden, ist einleuchtend.
Auf Sonnenschutz lässt sich nicht verzichten, das Baden im Meer möchte man im Urlaub nicht ausfallen lassen, deswegen ist es sinnvoll, zu Sonnenschutzmitteln ohne Inhaltsstoffe zu greifen, die schädlich für das Meer sind. Je nachdem, in welches Urlaubsland man fährt, muss man das sogar, denn einige Länder haben manche Sonnenschutzmittel bereits verboten. Inzwischen gibt es das Label "Reef Safe", was aber keine geschützte Bezeichnung nach verbindlichen Vorgaben ist. Hilfreich ist jedoch die Liste an Inhaltsstoffen. Bisher sind vor allem Octinoxate und Oxybenzone als Gefahr für die Meere ausgemacht worden. Sie gehören, wie auch Octocrylene, zu den chemischen Sonnenschutzfiltern. Auch auf die Begriffe Benzophenone oder Ethylhexyl Methoxycinnamate sollte man achten und entsprechende Produkte lieber nicht verwenden. Für die Haut sind diese Inhaltsstoffe ebenfalls nicht ideal; manche Menschen reagieren sogar allergisch darauf. Inzwischen gibt es aber einige Sorten Sonnenschutz ohne diese Inhaltsstoffe von unterschiedlichen Herstellern auf dem Markt. Es ist also nicht weiter schwierig, hier fündig zu werden.

Die Stoffe im Sonnenschutz, die nicht gut für die Meere sind, sind auch nicht gut für Flüsse und Seen. Auch beim Urlaub vor der Haustür greift man deshalb besser zu umweltschonenden Alternativen.
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